Taten statt Worte: Junge SVP Graubünden nimmt an «Clean up Day» teil

13. September 2019


Die IG saubere Umwelt (IGSU) lanciert auch dieses Jahr wieder den nationalen «Clean up Day». Mit einer eigenen Aufräumaktion will die Junge SVP Graubünden ihren Beitrag zu einer sauberen und intakten Umwelt leisten.


Littering – das unachtsame und verantwortungslose Wegwerfen oder Liegenlassen von Müll auf öffentlichen Plätzen bzw. in der Natur – ist ein bekanntes Phänomen und verursacht einer Studie des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) aus dem Jahre 2010 zufolge jährlich knapp 200 Millionen Franken Reinigungskosten für die öffentliche Hand. Dieses unverantwortliche Handeln eines kleinen Teils der Bevölkerung verursacht nicht nur hohe Aufräumkosten, sondern schadet auch dem Landschafts- oder Ortsbild und zudem wird als störend wahrgenommen.

Sowohl auf den Menschen als auch auf Tiere kann Littering schädliche Auswirkungen haben. Eine weggeworfene Alu-Dose kann beispielsweise bei einer Kuh, die auch nur ein kleines, messerscharfes Fragment frisst, zu Verletzungen mit Todesfolge führen. Natürlich können sich auch Menschen – gerade Kinder – an herumliegenden Gegenständen verletzen. Ein weggeworfener Zigarettenstummel hat aufgrund seiner Inhaltsstoffe sogar das Potenzial, bis zu 60 Liter Wasser zu verschmutzen.

Der Umwelt Sorge tragen ist für die Junge SVP Graubünden eine Selbstverständlichkeit. Sie will deshalb ihren Beitrag zu einer sauberen Umwelt leisten und nimmt dieses Jahr am nationalen Aufräumtag der IGSU teil. Auf dem Gemeindegebiet von Trimmis wird die Jungpartei deshalb unter dem Motto «Taten statt Worte» ein Waldstück entlang des Rheins vom Abfall befreien. Die Aktion soll auf die Problematik des Litterings aufmerksam machen und der Bevölkerung in Erinnerung rufen, dass Abfälle nicht in der Natur zu entsorgen sind.

Eigenverantwortliches Handeln steht im Zentrum und daher hält die Junge SVP Graubünden fest, dass sie eine Busse für Littering klar ablehnt, welche ohnehin nur personelle Ressourcen unnötig binden würde.


Auskünfte erteilt:

Präsident Nicola Stocker, 078 857 65 54