Schluss mit Luxusbauten

17. Februar 2015

Am 7. Februar 2015 fasste die Junge SVP Graubünden ohne Gegenstimme die Nein-Parole zum Ergänzungsneubau Mensa und Mediothek für die Kantonsschule sowie Kulturgüterschutzräume für das Amt für Kultur (Verpflichtungskredit von 27 Millionen Franken). Momentan steht der Kanton Graubünden finanziell solide da. Dies nutzen die Bündner Grossräte um ein paar Luxusbauten in die Gegend stellen zu lassen. Im Frühjahr 2012 stimmte das Bündner Volk über einen Verpflichtungskredit über 69 Millionen Franken für das Projekt „Sinergia“ ab. Bereits dort hat die Bevölkerung erkannt, dass in Graubünden nur noch vergoldete Bauten geplant sind. Leider reichte es knapp für ein Ja. Die Grossräte sowie die Regierung jedoch scheinen die Botschaft nicht erkannt zu haben und sprechen nun einen Kredit über 27 Millionen Franken für einen goldenen „Fressnapf“. Das nächste Projekt ist bereits schon in den Startlöchern (Planung der neuen Justizvollzugsanstalt Realta in Cazis für 106 Millionen Franken). Stets wird gesagt, dem Kanton stehen harte Zeiten bevor. Warum wird das Volksvermögen dann trotzdem mit vollen Händen ausgegeben? Es gibt nur eine Möglichkeit dem Grössenwahn ein Ende zu setzen, und zwar muss der Ergänzungsbau abgelehnt werden.

Marco Kalberer, Vorstandsmitglied Junge SVP Graubünden, Chur