Es braucht mehr Junge SVP!

06. März 2019

Kleine Erfolge und eine grosse Niederlage – so lässt sich das Jahr der Jungen SVP Graubünden beschreiben. Zulegen ist das Motto für die kommenden Jahre, denn es braucht mehr Junge SVP!

Das politische Jahr startete mit der Delegiertenversammlung der Jungen SVP Schweiz, die anfangs Februar im Schloss Brandis in Maienfeld nach vielen Jahren wieder einmal im Kanton Graubünden zu Gast war. Mit dabei war auch Regierungsratskandidat und Kommandant der Bündner Kantonspolizei Walter Schlegel, der im Anschluss an die Versammlung ein Referat zum Thema Sicherheit hielt. Auf der Traktandenliste der Delegiertenversammlung standen unter anderem Wahlen an. Unser Vize-Präsident Fabio Nespolo konnte sich für den frei gewordenen Posten in der Parteileitung der Jungen SVP Schweiz gegen einen Herausforderer knapp durchsetzen. Mit dieser Bündner Vertretung in der Parteileitung verfügen wir neuerdings über einen direkten Draht zur Jungen SVP Schweiz, was uns natürlich sehr freut.

Am 10. März lud die Junge SVP Graubünden zur ersten Generalversammlung seit der Totalrevision der Statuten ins Restaurant Zollhaus in Chur ein. Aufgrund der beiden Rücktritte von Stephanie Mayer-Bruder und Daniela Bärtsch aus dem Vorstand, wurden an der Generalversammlung zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Zum einen wurde Christian Hartmann aus Trimmis gewählt und zum anderen Fabian Obrist aus Domat/Ems. Nach einer spannenden Versammlung mit angeregten Diskussionen führte uns das Rahmenprogramm in den Adventure Room in Chur. Der Anlass war ein voller Erfolg!

Bei den Regierungs- und Grossratswahlen vom 10. Juni 2018 hat die Junge SVP Graubünden sowohl mit der Unterstützung des Regierungsratskandidaten als auch mit eigenen Kandidaten als Grossratsstellvertreter mitgewirkt. Es ist höchst erfreulich, dass die Junge SVP Graubünden neu über zwei Grossratsstellvertreter-Mandate verfügt. Gewählt wurden nämlich Fabio Nespolo aus Küblis und meine Wenigkeit. Auf diese Weise müssen wir versuchen, unsere Anliegen und Interessen gezielt einzubringen und durchzusetzen. Für uns als Partei ist das eine grosse Chance. Auf der anderen Seite haben wir versucht, unseren Regierungsratskandidaten Walter Schlegel mit einem Videoprojekt zu unterstützen, was insgesamt auch sehr gut gelungen ist. Jedoch hat er die Wahl nur knapp verpasst, worüber wir sehr enttäuscht sind.

Nach den Wahlen und der verdienten Sommerpause trafen wir uns Ende August zu einem Grill-Anlass in Trimmis. Trotz des eher schlechten Wetters konnten wir einen gemütlichen Abend verbringen, an dem wir erfreulicherweise auch Neumitglieder begrüssen durften. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass gerade gesellige Anlässe zum Austausch für uns Junge sehr wichtig sind. In Zukunft werden wir weitere gemütliche und gesellige Veranstaltungen organisieren, um auch für Neumitglieder attraktiv zu sein.

Ende November fand schliesslich das übliche Weihnachtsessen statt, welches im «Chäs-Waga» des Restaurants Fünf Dörfer in Zizers stattfand. Beim gemütlichen Raclette-Plausch konnten wir das politische Jahr optimal und in bester Gesellschaft ausklingen lassen.

Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr, das uns als Partei nicht unbedingt den erhofften Erfolg – nämlich die Wahl von Walter Schlegel in den Regierungsrat – brachte. Trotzdem konnten wir einige kleinere Erfolge für uns erzielen und darauf wollen wir in diesem Jahr unbedingt aufbauen. Das Jahr 2018 war unter anderem geprägt von einer Umstellung im Vorstand und von der Ausarbeitung von neuen Strategien und Zielen für die kommenden Jahre. Der Vorstand hat in den vergangenen Monaten einige Überlegungen angestellt und eine Strategie verabschiedet, die uns für die Zukunft rüstet. Wir hoffen, dass wir dieses und auch nächstes Jahr sprichwörtlich Früchte unserer Arbeit ernten können. Es ist an der Zeit, dass wir die Politik in Graubünden wieder aktiver mitgestalten.

Deshalb ist eines klar: Graubünden braucht mehr Junge in der Politik. Oder anders formuliert: Es braucht mehr Junge SVP in Graubünden. Ich freue mich auf ein erfolgreiches und spannendes Wahljahr.

Nicola Stocker
Präsident