Digitalisierung als Chance nutzen: Ja zu E-Voting

09. Februar 2018

Bereits in ihrer Vernehmlassungsantwort hat die Junge SVP Graubünden betont, dass sie die Einführung von electronic voting in Graubünden befürwortet. Der Kanton muss die Digitalisie-rung und damit die Vereinfachung vieler Prozesse als Chance nutzen. Für die Junge SVP Graubünden ist klar, dass die papierlose Abwicklung verschiedener Prozesse anzustreben ist, und zwar nicht nur im Bereich der Steuererklärung und Stipendien, sondern auch bei der Aus-übung der politischen Rechte. Dass der Kanton dabei die Sicherheit als oberste Priorität ein-stuft, ist aus Sicht der Jungpartei selbstverständlich, denn Manipulationen dürfen auf keinen Fall die direkte Demokratie in Gefahr bringen.

Der vorliegende Gesetzesentwurf der Regierung unter Berücksichtigung der Änderungsan-träge der vorberatenden Kommission für Staatspolitik und Strategie wird von der Jungen SVP Graubünden im Grundsatz mitgetragen. Dass die Regierung eine rasche Ausbreitung von E-Voting auf 100 Prozent des Elektorats verfolgt, ist verständlich, doch die Junge SVP Graubün-den warnt vor einer überhasteten Einführung. Zuerst sei das System auf Herz und Nieren zu prüfen und wenn alle Mängel beseitigt sind, steht der kantonsweiten Einführung nichts mehr im Wege. Ebenfalls damit zusammenhängend ist die Papierlosigkeit, die die Regierung an-strebt. Im Unterschied zur Regierung verlangt die Junge SVP Graubünden ausdrücklich, dass die Papierlosigkeit vor der definitiven Einführung gewährleistet ist.

Gemäss Botschaft ist für die Einführung eine «zusätzliche, vorläufig befristete Stelle» zu schaf-fen. Ganz im Sinne einer schlanken und effizienten Verwaltung ist primär eine Besetzung durch bereits bestehendes Personal in Betracht zu ziehen.
Auskünfte erteilt:

Präsident Nicola Stocker, Tel. 078 857 65 54