Antwort auf den Leserbrief von Christian Kasper

18. Februar 2015

In seinem Leserbrief vom 21. Februar schrieb Christian Kasper, Grossrat und Gemeindepräsident Luzein, dass er die kantonale Abstimmungsvorlage annehmen will, weil die privaten Mittelschulen dadurch profitieren werden.

Persönlich denke ich, eine Investition in Höhe von 27 Millionen Franken darf nicht durch einen Betrag von 478 Franken pro Schüler gerechtfertigt werden.Es stimmt zwar, dass unsere Region starke Mittelschulen braucht, jedoch hätte man sich beim Verabschieden des neunen Mittelschulgesetzes für eine andere, bessere Berechnung der Beiträge entscheiden können. Der Kanton muss aufhören Paläste zu bauen. Vor allem in der Hinsicht auf die fehlenden Wasserzins- Einnahmen und die allgemein sinkenden Steuereinnahmen. Noch hat der Kanton Graubünden grosse Reserven, das heisst aber nicht das es für immer so bleiben wird. Deshalb sage ich am 8. März Nein zum goldenen Fressnapf.

Fabio Nespolo, Vorstandsmitglied JSVP Graubünden, Küblis

Leserbrief von Christian Kasper, publiziert am Samstag 14.02.2015, Prättigauer und Herrschäftler:

Unsere Region profitiert vom Neubau Mensa/Mediothek
Im Grossrat war der Neubau Mensa/Mediothek sowie die Kulturgüterschutzräume unbestritten. Die Kantosschule ist auf den Neubau der Mensa und Mediothek dringend angewiesen, das Angebot in den Baracken ist nicht länger zumutbar. Weshalb profitieren die privaten Mittelschulen, welche über den ganzen Kanton verteilt sind von diesem Neubau? Im neuen Mittelschulgesetz werden die privaten Mittelschulen von den Investitionspauschalen, welche in Verbindung mit den Investitionen an der Kantonsschule stehen, profitieren. Wir der Neubau Mensa/Mediothek realisiert, erhalten die Mittelschulen in Schiers und Davos pro Schüler pro Jahr 478 Franken. Diese Investitionspauschalen sind für unsere Schulen in der Region enorm wichtig. Mit einem Ja stärken Sie die Mittelschulen in Schiers und Davos. Unsere Region braucht starke private Mittelschulen.
Christian Kasper, Grossrat und Gemeindepräsident Luzein