Der neue Präsident der Jungen SVP Graubünden heisst Nicola Stocker

09. Februar 2015

Am Samstag, 7. Februar 2015, fand die Generalversammlung der Jungen SVP Graubünden im Hotel Chur in Chur statt. Im Zentrum standen einerseits die Neuwahl des Präsidenten und andererseits die Parolenfassung zur bevorstehenden Abstimmung vom 8. März 2015. Die Jungpartei beschliesst einmal die Ja- und zweimal Nein-Parole.

Der bisherige Präsident der Jungen SVP Graubünden, Eric Nitz, hat seinen Rücktritt bereits im Vorfeld angekündigt. Der Gesamtvorstand hat den amtierenden Parteisekretär, Nicola Stocker, als Nachfolger zur Wahl vorgeschlagen. Nicola Stocker (19) ist wohnhaft in Trimmis und hat eine Berufslehre als Kaufmann Profil M in der Privatversicherung erfolgreich abgeschlossen. Die Generalversammlung hat Nicola Stocker einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Im Anschluss an die Wahl bedankt sich der neue Präsident für das Vertrauen, welches ihm hiermit geschenkt wird. Er verspricht, dass er dieses Amt mit viel Engagement weiterführen wird und dass er die Jungpartei vorwärts bringen möchte.
Auch Vize-Präsident Urs Pfister hat bekannt gegeben, sein Amt abzugeben und den Platz für jemand neues freizugeben. Der Vorstand wurde mit der Wahl von Marc Hermann aus Chur entsprechend ergänzt. Die Konstitution des Vorstandes erfolgt an der ersten gemeinsamen Sitzung und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Nebst den Ersatzwahlen befasste sich die Jungpartei auch mit den Abstimmungsvorlagen vom 8. März 2015. Zu Gast war der Präsident der SVP-Fraktion im Grossen Rat, Jan Koch. Die CVP-Initiative „Familien stärken! Steuerfrei Kinder- und Ausbildungszulagen“ war bei der Jungpartei keineswegs umstritten, so wurde die Ja-Parole einstimmig gefasst. Die Junge SVP Graubünden spricht sich klar für die Entlastung von Familien aus, denn sie bilden das Rückgrat der Schweizer Gesellschaft. Die Gegner beklagen sich über fehlendes Geld in der Bundeskasse, auch der Kanton und die Gemeinden werden mit Annahme der Initiative weniger Steuern einnehmen. Aus Sicht der Jungen SVP Graubünden sind diese Mindereinnahmen klar hinnehmbar, denn sie sollen zu Effizienzsteigerung in der Verwaltung führen und so den Staat möglichst schlank halten.

Auch bei der Volksinitiative „Energie- statt Mehrwertsteuer“ gab es keine Diskussion. Die Junge SVP Graubünden beschliesst einstimmig die Nein-Parole. Im Kanton Graubünden stimmen die Bündnerinnen und Bündner über den Kredit für den Ergänzungsneubau Mensa und Mediothek für die Kantonsschule sowie Kulturgüterschutzräume für das Amt für Kultur ab. Die Junge SVP Graubünden kann sich nicht hinter diesen Kredit und den damit verbundenen Neubau stellen und beschliesst deshalb ohne Gegenstimme die Nein-Parole.

Zusammenfassung:
Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen: Ja
Energie- statt Mehrwertsteuer: Nein
Kredit für Ergänzungsneubau Mensa/Mediothek Kantonsschule Chur sowie Kulturgüterschutzräume: Nein