Kleinbetriebe am Leben erhalten

2. März 2015

Beim Ergänzungsneubau der Mensa für die Kantonsschule gibt es neben den hohen Kosten einen weiteren wichtigen Punkt, welcher bei der Abstimmung berücksichtigt werden muss.

Viele Kantonsschüler nutzen die Mensa nicht, sondern unterstützen Bäckereien oder Imbissstände. Dies ist meines Erachtens zu befürworten. Manche werden sagen: Nur wegen ein paar SchülerInnen, welche ihr Brötchen nicht mehr in der Bäckerei kaufen, steht für die Firmen nicht viel auf dem Spiel. Trotzdem darf es nicht unterschätzt werden. Für Unternehmen, welche bereits jetzt schon in finanzieller Schieflage dastehen, kann der Ergänzungsneubau der Mensa den Todesschlag bedeuten. Bevor man einen goldenen Fressnapf für 27 Millionen Franken hervorzaubert, muss man auch an die Unternehmen denken, welche die Churer Altstadt am Leben behalten. Auch sollte man sich fragen, ob angesichts der Tatsache, dass sowieso viele SchülerInnen ihre Mahlzeiten ausserhalb der Mensa zu sich nehmen, eine Vergrösserung der Mensa wirklich sinnvoll ist.

Legen auch Sie ein NEIN zum Ergänzungsneubau in die Urne und helfen Sie mit, die Kleinbetriebe am Leben zu erhalten.

Marco Kalberer, Vorstandsmitglied JSVP Graubünden, Chur