Junge SVP Graubünden zum Abstimmungsergebnis

29. Februar 2016

Das Nein zur Durchsetzungsinitiative enttäuscht die Junge SVP Graubünden sehr, dennoch muss dieser Entscheid akzeptiert werden. Die Jungpartei ist der Auffassung, dass falsche Beispiele der Gegner zu einer ablehnenden Haltung innerhalb der Bevölkerung geführt haben. Der Abstimmungskampf ist jedoch vorbei und das Volk hat die Vorlage mit fast 59 Prozent abgelehnt. Es bleibt zu hoffen, dass die nun in Kraft tretende Härtefallklausel wie versprochen nur ausnahmsweise zur Anwendung kommt. In einem waren und sind sich alle einig: Kriminelle Ausländer, die schwere Straftaten begehen, müssen unbedingt ausgeschafft werden!

Eine zweite Gotthardröhre kann endlich gebaut werden. Das Ja zur zweiten Röhre ist ein Ja zu mehr Sicherheit auf dieser Route. Die Junge SVP Graubünden ist froh darüber, dass der Gotthardtunnel für die Sanierung nicht gut dreieinhalb Jahre geschlossen werden muss und somit das Tessin während dieser Zeit nicht vom Rest der Schweiz abgeschottet wird.

Dass die Spekulationsstopp-Initiative abgelehnt wurde, hat die Junge SVP Graubünden bereits vermutet. Es braucht keine weiteren Verbote in der Bundesverfassung! Das knappe Resultat bei der CVP-Familieninitiative ist jedoch sehr enttäuschend, denn die Gegner kritisierten nicht die eigentliche Forderung der Initiative, also die Abschaffung der Heiratsstrafe, sondern nur die rückständige Ehe-Definition. Es bleibt zu hoffen, dass auf parlamentarischen Weg die Heiratsstrafe bald abgeschafft wird, ohne dass die Ehe in der Verfassung definiert wird.

Junge SVP Graubünden zum AbstimmungsergebnisDas Nein zur Durchsetzungsinitiative enttäuscht die Junge SVP Graubünden…

Posted by JSVP Graubünden on Montag, 29. Februar 2016