Ja zu Dreckstrom-Importen?

4. Mai 2017

Der geplante massive Ausbau der sogenannten neuen erneuerbaren Energie (insbesondere Wind und Sonne) führt zwar eigentlich zu einer Kapazitätserhöhung der Inlandproduktion, allerdings machen wir damit unsere Stromproduktion unberechenbarer und witterungsabhängig. Selbstverständlich sollen diese Energieträger einen Beitrag zur Stromversorgung leisten, doch sie sollten nicht überschätzt werden. Mit dieser Strategie gefährden wir unsere Versorgungssicherheit, weil uns mit dem Wegfall der Kernkraftwerke wichtige Bandenergie fehlen wird. Gerade im Winter, aber auch nachts, wenn die Sonne nur wenig oder gar nicht scheint und lediglich geringe Wassermengen verfügbar sind, werden wir auf ausländischen Strom angewiesen sein. Dieser Importstrom stammt dann aus Kohle-, Gaskombi- oder Kernkraftwerken und ist mit einer nachhaltigen, sicheren und ökologischen Energiestrategie keinesfalls vereinbar. Ein Ja zur Energiestrategie ist somit ein Ja zu Dreckstrom-Importen! Weil das nicht in unserem Sinne sein kann, stimme ich überzeugt Nein am 21. Mai 2017. Sie auch?

Nicola Stocker, Präsident Junge SVP Graubünden aus Trimmis