Fast 40 Prozent sagen Nein zum Ergänzungsneubau – ein Erfolg für die Junge SVP Graubünden

9. März 2015

Am Sonntag, 8. März 2015, hat das Bündner Stimmvolk den 27-Millionen-Kredit für den Ergänzungsneubau Mensa und Mediothek mit 61.6 Prozent genehmigt. Die Junge SVP Graubünden zeigt sich keineswegs enttäuscht von diesem Resultat – im Gegenteil. Auch wenn es nicht zu einem Nein gereicht hat, wird die Junge SVP Graubünden weiterhin dafür kämpfen, dass die Ausgaben der öffentlichen Hand nicht weiter zunehmen.

Mit 61.6 Prozent haben die Bündnerinnen und Bündner dem Investitionskredit von 27 Millionen Franken für den Ergänzungsneubau Mensa und Mediothek zugestimmt. Demnach haben 38.4 Prozent ein Nein in die Urne gelegt. Die Junge SVP Graubünden hat also nicht vergeblich für das Nein gekämpft. Die Jungpartei sieht diese beachtlichen 38.4 Prozent Nein-Stimmen als ein Erfolg. Dieses Resultat zeigt ganz klar, dass ein namhafter Anteil der Bündner Bevölkerung eingesehen hat, dass die Aus-gaben im Kanton Graubünden endlich gesenkt werden müssen und dieses Projekt schlicht zu teuer ist. Nun wird das vorliegende Projekt gebaut, jedoch erhofft sich die Junge SVP Graubünden vom Regierungsrat und vom Grossen Rat, dass sie in Zukunft die Kosten für kantonale Bauten auf ein Minimum beschränken. Weitere Luxusbauten lehnt die Junge SVP Graubünden entschieden ab.

Am 7. Februar 2015 hat die Junge SVP Graubünden anlässlich der Generalversammlung die Nein-Parole gefasst. Sie hatte rund einen Monat Zeit, das Stimmvolk von ihrer Meinung zu überzeugen. Auch wenn es nicht ganz gelungen ist, hat es die Jungpartei immerhin geschafft, fast 40 Prozent für sich zu gewinnen. Aus Sicht der Jungen SVP Graubünden ist das ein grosser Erfolg. Die Kampagne war praktisch inexistent, einzig mit Leserbriefen und auf den Sozialen Netzwerken hat die Junge SVP Graubünden versucht, das Stimmvolk zu überzeugen. In dieser kurzen Zeit konnte mit sehr wenig Aufwand einiges erreicht werden, was dem Resultat zu entnehmen ist.

Auch wenn schlussendlich alle Regionen dem Bauvorhaben zugestimmt haben, hält die Junge SVP Graubünden fest, dass rund die Hälfte aller 39 Kreise einen Nein-Anteil von über 40 Prozent aufweisen. Die Jungpartei ist natürlich sehr erfreut darüber, dass insbesondere Disentis/Mustér das Bauvorhaben deutlich abgelehnt hat, obwohl die dort angesiedelte Mittelschule von zusätzlichen Investitionsbeiträgen profitiert. Auch im Prättigau konnten sehr viele Nein-Stimmen verzeichnet werden, was natürlich ebenfalls sehr erfreulich ist.

Der Bau kann beginnen, die Jungpartei akzeptiert diesen demokratischen Mehrheitsentscheid voll und ganz. Sie hält jedoch ganz klar fest, dass diese 27 Millionen Franken keinesfalls überschritten werden dürfen. Eine Kostenüberschreitung muss verhindert werden. Für die Junge SVP Graubünden geht es nun weiter, sie wird sich tatkräftig dafür einsetzen, dass die Ausgaben nicht noch mehr Überhand nehmen. Die fast 40 Prozent Nein-Stimmen müssen ernst genommen werden, der Kanton muss nun erste Sparmassnahmen beschreiten. Der Regierungsrat und der Grosse Rat sind nun gefordert!