Die Junge SVP Graubünden nominiert ihre Nationalrats-Kandidaten

20. April 2015

Am vergangen Donnerstag, 16. April 2015, nominierte die Nominationsversammlung der Jungen SVP Graubünden im Restaurant City West in Chur ihre fünf Nationalrats-Kandidaten und eröffnete damit den Wahlkampf 2015. Auf dem ersten Listenplatz ist Präsident Nicola Stocker, gefolgt von Vorstandsmitglied Daniela Bärtsch, Daniel Walti, Marco Wiesendanger und Vize-Präsident Fabio Nespolo. Zudem fasste die Jungpartei die Parole zu den Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni 2015.

Im Zentrum der Mitgliederversammlung stand ganz klar die Nomination der Nationalrats-Kandidaten. Die Mitglieder der Jungen SVP Graubünden haben den Wahlvorschlag des Vorstandes einstimmig gutgeheissen. Die Liste wurde wie folgt verabschiedet:

1. Nicola Stocker, Trimmis, Jg. 1995, Kaufmann Privatversicherung, Präsident Junge SVP Graubünden
2. Daniela Bärtsch, Chur, Jg. 1992, Immobilienverwalterin, Beisitzerin Junge SVP Graubünden
3. Daniel Walti, Cazis, Jg. 1989, Lokomotivführer
4. Marco Wiesendanger, Chur, Jg. 1987, Ersatzteilverkäufer
5. Fabio Nespolo, Küblis, Jg. 1996, Schüler, Vize-Präsident Junge SVP Graubünden

Unter dem Motto „Junge wählen Junge“ startet die Junge SVP Graubünden offiziell in den Wahlkampf und setzt sich dabei zum Ziel, möglichst viele Junge für die Wahlen zu mobilisieren. Marco Kalberer, Vorstandsmitglied der Jungen SVP Graubünden, führte im Wahlaufruf aus, dass insbesondere die Jungen die Leittragenden von Fehlentscheiden und nicht umgesetzten Volksinitiativen sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Junge für die Politik und somit ihre Zukunft einsetzen!

Die Versammlung befasste sich im Anschluss an die Nomination mit den Abstimmungsvorlagen, über welche das Schweizer bzw. das Bündner Stimmvolk am 14. Juni 2015 zu befinden hat. Bei nur einer Enthaltung und keiner Gegenstimme befürworteten die Mitglieder der Jungen SVP Graubünden den Bundesbeschluss zur Präimplantationsdiagnostik deutlich. Gemäss der Jungpartei soll es in Zukunft möglich sein, Embryonen frühzeitig auf Erbkrankheiten zu untersuchen, sofern die Eltern erblich vorbelastet sind.

Die Stipendieninitiative, die Erbschaftssteuer sowie das neue Radio- und Fernsehgesetz lehnt die Junge SVP Graubünden jeweils einstimmig ab. Die Stipendieninitiative bevorzugt den schulischen Bildungsweg gegenüber dem dualen Bildungssystem. Anstelle von Stipendien spricht sich die Jungpartei klar für zinslose Darlehen an Studenten aus. Die Erbschaftssteuer wurde diskussionslos und somit klar abgelehnt. Beim neuen Radio- und Fernsehgesetz besinnt sich die Junge SVP Graubünden auf einen wichtigen Grundsatz der SVP und der Jungen SVP, dass neue Steuern und Gebühren konsequent abzulehnen sind. Deshalb empfiehlt die Jungpartei diese Gesetzesänderung zur Ablehnung.

Auf kantonaler Ebene steht die Teilrevision der Kantonsverfassung zur Abstimmung. Es geht dabei um die Umsetzung der Volksinitiative „Ja zu sauberem Strom ohne Kohlekraft“, welche vom Bündner Stimmvolk am 22. September 2015 angenommen wurde. Die Junge SVP Graubünden ist nach wie vor klar der Meinung, dass diese Initiative wirtschaftsschädlich ist. Doch der Volkswille muss zwingend respektiert werden, weshalb sich die Junge SVP Graubünden deutlich hinter diese Teilrevision der Kantonsverfassung stellt. Im Sinne des Volkswillens befürwortet die Versammlung die Teilrevision ohne Gegenstimme.

 

Marco Wiesendanger, Daniel Walti, Daniela Bärtsch, Fabio Nespolo und Nicola Stocker (v. l. n. r.)